Phantome_2200_1700.jpg
 

Um was geht es?

 

Phantastische Lebensräume, Drachen und Waldmenschen gehörten nicht allein zum Weltbild des Mittelalters. Sie wurden auch während der Neuzeit immer wieder gesucht, manchmal gefunden und gelegentlich beschrieben. Empirische Belege in Naturalienkabinetten, Reiseberichte und gelehrte Traktate dokumentieren erdachte wissenschaftliche Realitäten weit hinaus über den oft beschworenen, frühneuzeitlichen Wandel von der allegorischen zur streng empirischen Naturgeschichte.

Die interdisziplinäre Bearbeitung dieses artenreich bevölkerten Randgebietes der Wissenschaftsgeschichte erhellt wesentliche Elemente wissenschaftlichen Denkens. Was oberflächlich betrachtet als abwegig und kurios erscheint, entpuppt sich bei genauer Analyse als kulturhistorischer Stilwandel in der naturwissenschaftlich-systematischen Forschung.

 

Buchinformation

Titel: Phantastische Lebensräume, Phantome und Phantasmen in der neuzeitlichen Naturgeschichte
Herausgeber: Hans-Konrad Schmutz
Verlag: Basilisken-Presse, Marburg
Umfang: 255 Seiten
Format: 17 x 24 cm
Ausstattung: broschiert
Preis: CHF / € 19.50
ISBN: 978-3-925347-45-0

 

bestellen

 
Meerdrache.jpg


Anonym: Der Meerdrache von La Rochelle, 1630.

 
Phantome2.jpg


Konrad Gessner: Tiere im Heiligen Land. Vorlage für die Historia animalium. Aus Peregrinatio in terram sanctam von Bernhard van Breydenbach (Mainz, 1486).